Alben von Bob Dylan
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Bob Dylan - 1962 (**)
(> bei amazon.de bestellen) »A lot of people don't have much food on their table, The Freewheelin' Bob Dylan - 1963 (*****)Mehr noch als von der Lagerfeuer-Hymne »Blowin' In The Wind«, wird das Album von der düsteren Atmosphäre von »A Hard Rain's A-Gonna Fall« und »Masters Of War« geprägt. »And I'll tell it and think it and speak it and breathe it, The Times They Are A-Changin' - 1964 (***)Hauptsächlich sozialkritische Songs, darunter natürlich der legendäre Titelsong. »Oh a false clock tries to tick out my time Another Side of Bob Dylan - 1964 (***)Dylans letztes Solo-Album bis 1992: Wunderschöne Love- und Non-Love-Songs. Dylans Gesang ist auf Dauer etwas anstrengend. »Ah, but I was so much older then, Bringing It All Back Home (auch: Subterranean Homesick Blues) - 1965 (*****)(> bei amazon.de bestellen) »At times I think there are no words Highway 61 Revisited - 1965 (****)Die Platte mit »Like A Rolling Stone«. Von vorne bis hinten im wüsten Rock-Sound. »The sweet pretty things are in bed now of course Blonde on Blonde - 1966 (*****)Dylan gibt sich musikalisch unaufgeregter als auf den beiden vorhergehenden Alben und lädt ein zu einer wundersamen und faszinierenden Reise durch seinen Gedankenkosmos. »Inside the museums, Infinity goes up on trial John Wesley Harding - 1967 (*****)Biblisch anmutende Gleichnisse in karger Folk-Schlichtheit. Die Genialität der Songs wird etwas kaschiert durch die Reduziertheit der Arrangements. »All along the watchtower, princes kept the view Nashville Skyline - 1969 (***)
(> bei amazon.de bestellen) »Throw my ticket out the window, Self Portrait - 1970 (*)Sammelsurium von Coverversionen, bizarren Easy-Listening-Instrumentals und nicht allzu aufregenden Live-Aufnahmen als Doppel-LP. »All the tired horses in the sun New Morning - 1970 (****)
(> bei amazon.de bestellen) »Once I had a sweetheart, she was fine and good-lookin', Bob Dylan's Greatest Hits, Vol. 2 (Auch: More Bob Dylan's Greatest Hits) - 1971»Best of«-Doppelalbum, das auch einige neue und bisher unveröffentlichte Songs enthält. »People disagreeing everywhere you look, Pat Garrett and Billy the Kid - 1973 (**)Weitgehend instrumentaler Soundtrack zum gleichnamigen Western. Erwähnenswert neben »Knockin' on Heaven's Door« auch die Latino-Ballade »Billy«. »There's always some new stranger sneakin' glances Dylan - 1973 (Auch: Dylan [A Fool Such As I]) (*)Als Dylan die Plattenfirma wechselt, will sein ehemaliges Label noch einmal Kasse machen, mit Coverversionen, die von den »Self Portrait«- und »New Morning«-Sessions übrig geblieben sind. Before the Flood - 1974 (****)Doppelalbum mit spannungsgeladenen Live-Aufnahmen der 74er Tour. Enthält außerdem einige Titel von »The Band«. »For them that think death's honesty Planet Waves - 1974 (***) Dylan im Wechselbad der Gefühle: heiter, bitter, trostreich, sehnsuchtsvoll ...(> bei amazon.de bestellen) »I hate myself for lovin' you and the weakness that it showed The Basement Tapes - 1975 (***)Offizielle Veröffentlichung der legendären 1968er Aufnahmen von Bob Dylan und »The Band«: Fröhlich, leicht schräg und in bescheidener Tonqualität. »Say hello to Valerie Blood on the Tracks - 1975 (******)In sparsamen Arrangements erzählt Dylan mit eindringlicher Stimme schaurig-schöne Geschichten für das Kino im Kopf - ein Meisterwerk. »People tell me it's a sin Desire - 1976 (******)Emmylou Harris (Backing Vocals) und die fantastische Geigerin Scarlet Rivera verleihen diesem exzellenten Album die folkige Atmosphäre. »Sara, oh Sara, Hard Rain - 1976 (****)Durchweg guter, wenn auch ein wenig konfuser, Livemitschnitt der »Rolling Thunder Revue«. »An' the silent night will shatter Masterpieces - 1978Compilation auf 3 LPs/CDs, die auch einige Songs enthält, die bisher nur als Single erhältlich waren. »Sometimes I think this whole world Street Legal - 1978/1999 (****)Farbig, kraftvoll und voller Emotion: lange Jahre litt dieses Album an seiner rabenschlechten Abmischung und wurde vollkommen unterschätzt, bis es 1999 in einer Remix-Fassung endlich seine wahren Qualitäten zeigen konnte. »The truth was obscure, At Budokan - 1979 (****)Dylan und Band singen und spielen auf diesem Doppel-Live-Album mit angezogener Handbremse. Die vielen interessanten Song-Neufassungen entschädigen jedoch dafür. »She knows too much to argue or to judge« (»Love Minus Zero/No Limit«) Slow Train Coming - 1979 (*****)Für sein erstes religiös geprägtes Album engagiert Dylan den Soul-Spezialisten Jerry Wexler (Aretha Franklin, Ray Charles), der wiederum die Cracks der Studioszene zusammentrommelt, um ein Album im fetten Soul-Sound mit einem emotionalen und engagierten Dylan zu produzieren. »Don't wanna miss nobody, don't wanna be missed, Saved - 1980 (***)
(> bei amazon.de bestellen) »I've been saved Shot of Love - 1981 (***)Viel guter Durchschnitt in etwas schrabbeligem Sound. »He fought a war on a battlefield where every victory hurts.« (»Lenny Bruce«) Infidels - 1983 (****)
(> bei amazon.de bestellen) »False-hearted judges dying in the webs that they spin, Real Live - 1984 (***)Dylan stolpert mit seiner Tourband hölzern durch die Rocknummern, entschädigt aber dafür mit intensivem Vortrag bei den akustischen Songs und überrascht mit einer kompletten Neufassung von »Tangled Up In Blue«. »Some are masters of illusions, some are ministers of trade, Empire Burlesque - 1985 (***)Re-Mixer Arthur Baker weiß ohrenscheinlich mit Dylans Kunst nichts anzufangen, vermag aber dennoch den bluesig-gospeligen Charakter des durchweg guten Albums nicht ganz zu zerstören. »They tell me revenge is sweet and from where they stand, I'm sure it is. Biograph - 19855LP/3CD-Retrospektive, die neben bekannten, auch 18 bislang unveröffentlichte Songs enthält. Das Begleitheft enthält ein ausführliches Interview mit Bob Dylan. »Everybody's wearing a disguise Knocked Out Loaded - 1986 (**)Wenn die Abmischung nicht so katastrophal wäre und der Gospelchor nicht so vollkommen deplaziert, wäre die Platte sicherlich gar nicht so schlecht. Dylan & the Dead - 1988 (*)Auf dieser Liveaufnahme spielen »The Grateful Dead« als würden sie gleich einschlafen. Dylan selbst wirkt auch arg abgespannt. »The guilty undertaker sighs, Down in the Groove - 1988 (**)Hier gilt das bei »Knocked Out Loaded« (1986) gesagte. »Since ev´ry pleasure´s got an edge of pain, Oh Mercy - 1989 (******)
(> bei amazon.de bestellen) »Most of the time Under the Red Sky - 1990 (***)Durchweg guter Durchschnitt, aber keine echten Highlights. Wirkt im Vergleich zum filigranen Vorgängeralbum etwas hölzern. The Bootleg Series Volumes 1-3 - 1991 (*****)3-CD-Set mit bislang unveröffentlichten Aufnahmen aus Dylans 30jähriger Karriere: Songs bei denen ist ein absolutes Rätsel ist, warum Dylan sie solange der Öffentlichkeit vorenthielt (»Blind Willie McTell«), interessante Kuriositäten (»Like A Rolling Stone« als Walzer) aber auch ein paar nicht allzu aufregende Ausgrabungen. »Theres no need for anger Good as I Been to You - 1992 (***)Das erste Dylan-Solo-Album seit 1964: Traditionelle Folk- und Blues-Songs in minimalistischen Arrangements. The 30th Anniversary Concert Celebration - 1993 (****)Livemitschnitt eines Konzerts zu Dylans 30jährigem Bühnen-Jubiläum als Doppel-CD. Eric Clapton, Stevie Wonder, Tracy Chapman, Neil Young, Eddie Vedder (Pearl Jam) und viele andere ehren den Meister mit ihren Interpretationen. Am Schluß tritt Dylan selbst mit drei Songs auf. »He not busy being born World Gone Wrong - 1993 (***)
(> bei amazon.de bestellen) Bob Dylan's Greatest Hits, Vol. 3 - 1994Enthält das bislang unveröffentlichte »Oh Mercy«-Outtake »Dignity«. »Blind man breakin out of a trance MTV Unplugged - 1995 (****)Ein gut aufgelegter Dylan spielt live seine Greatest Hits. »You never turned around to see the frowns on the jugglers and the clowns The Best Of Bob Dylan - 1997Compilation, die auch eine bislang unveröffentlichte Fassung von »Shelter From The Storm« enthält. »Beauty walks a razor's edge, someday I'll make it mine. Time Out Of Mind - 1997 (****)Begleitet von einer ebenso exzellenten wie dezenten Band suhlt sich Dylan tief in den muddy waters des Blues. »There's a way to get there, and I'll figure it out somehow The Bootleg Series Vol 4. Live 1966: The »Royal Albert Hall« Concert - 1998 (*****)Legendärer Mitschnitt eines Konzerts von Dylans erster »elektrischer« Tournee, der ausgezeichnet die spannungsgeladene Atmosphäre vermittelt. »Then take me disappearin' through the smoke rings of my mind, Live 19612000. Thirty-nine years of great concert performances - 2001 (****)Etwas wirre Compilation aus, sowohl altbekannten als auch seltenen und bisher unveröffentlichen, Live-Aufnahmen, die das Spektrum von »genial« bis »überflüssig« abdecken. The Ultimate Collection - 2001Enthält »Things Have Changed« aus dem »Wonder Boys«-Soundtrack. »All the truth in the world adds up to one big lie« (»Things Have Changed«) Love And Theft - 2001 (***)Dylan als »Song-and-Dance Man« mit schnurrigem Rock'n'Roll und flockigem Swing. Und für die tumben Blues-Rock-Mutationen gibt es die »Skip«-Taste. »Honey bees are buzzing The Bootleg Series Vol 5. Live 1975: The Rolling Thunder Revue - 2002 (*****)Dylan und Band rocken das Haus! Bei so viel Spielfreude und Musikalität nimmt man es gerne in Kauf, daß der Meister diesmal um die Töne eiert wie selten. »I'd just be curious to know if you can see yourself as clear The Bootleg Series Vol 6: Live 1964 - Concert At Philharmonic Hall - 2004 (****)»Es ist Helloween. Ich habe eine Bob-Dylan-Maske auf« In diesem Solo-Konzert ätzt Dylan gut gelaunt (bekifft?) durch sein zu zu diesem Zeitpunkt bereits verblüffend variantenreiches Repertoire. Höhepunkt ist ein fulminant haarsträubendes Duett mit Joan Baez bei »Mama/Daddy You Been On My Mind« »For them that think death's honesty The Bootleg Series Vol 7: No Direction Home: The Soundtrack - 2005 (****)Der Soundtrack zur gleichnamigen Dylan-Doku von Martin Scorsese: Rares, alternatives und lives von 1959 (!) bis 1966 »Well, I try my best Modern Times 2006 (***)Oder auch »Love and Theft II«. Ein weiteres Mal flockige Songs im Swing- und Caféhaus-Stil unterbrochen von nöligen Blues-Nummern. Dylan ist gut aufgelegt, die Band etwas allzu entspannt. The Bootleg Series Vol 8: Tell Tale Signs - 2008 (****)Neues von Bobs Resterampe! Von dem was Dylan übrig lästs, würden andere eine Songwriterkarriere starten. Wunderschöne Outtakes, Alternativ- und Liveversionen aus den Jahren 1989-2006
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CD-Boxen mit Dylan-Original-AlbenSony/Columbia hat die besten Dylan-Alben zu preiswerten Dreierpacketen geschnürt. Und das Erstaunliche ist: die Auswahl und Kombination der CDs iat absolut gelungen! Ich hätte sie auch nicht anders zusammengestellt. Im Moment sind leider nur noch zwei der ursprünglichen 6 Boxen erhältlich |
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3 CD Box: Bringing it all back home/Highway 61 revisited/Blonde on blonde
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Alben mit Beiträgen von Bob Dylan
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Various Artists - The Concert For Bangladesh - 1971 (******)Mitschnitt des Benefizkonzerts für die Kriegsflüchtlinge von Bangladesh. Bob Dylan präsentiert, mit dezenter Bandbegleitung, 5 Songs in eindringlichem Vortrag. The Band - The Last Waltz - 1978 (*****)Dylan ist Gast beim Abschiedskonzert von »The Band« mit energiegeladenen Versionen von »Forever Young«, »Baby Let Me Follow You Down« und »I Don't Believe You«. Various Artists - Folkways. A Vision Shared - 1988 (******)Tribute-Album für Woody Guthrie und Leadbelly. Dylan singt und spielt solo eine fulminante Fassung von »Pretty Boy Floyd«. The Traveling Wilburys, Vol. 1 - 1988 (****)Bob Dylan, George Harrison, Jeff Lynne, Tom Petty und Roy Orbison schrammeln gut gelaunt ein Bündel frech-fröhlicher Songs. The Traveling Wilburys, Vol. 3 - 1990 (***)Die Fortsetzung von Vol 1 (Vol 2 existiert nicht) ohne den verstorbenen Roy Orbison. Dylan liefert diesmal keine Beiträge als Songwriter, ist aber noch häufiger bei den Lead-Vocals zu hören. Various Artists - For Our Children - 1991 (***)Zugunsten der »Pediatric AIDS Foundation« singt Dylan eine schrullig-schräge Version des Kinderlieds »This Old Man«. Various Artists - Natural Born Killers (Soundtrack) - 1994 (*****)Dylan spielt eine anrührende Fassung des Traditionals »You Belong To Me«. Various Artists - Till the Night is Gone. A Tribute to Doc Pomus - 1995 (**)Dylan und Band rocken und rollen Pomus' »Boogie Woogie Country Girl«. Various Artists - Gotta Serve Somebody, The Gospel Songs Of Bob Dylan - 2003 (******)Dylan schmettert im Duett mit Mavis Staples eine komplett umgeschriebene Fassung von »Gonna Change My Way of Thinking«. Das rockt! Various Artists - Masked And Anonymous (Soundtrack) 2003 (****)Dylan und Band sind vier mal mit rüden Neuinterpretationen zu hören. Der Rest der CD besteht aus durchaus hörenswerten Dylan-Coverversionen von bekannten und weniger bekannten Künstlern. |